Der lokale und überregionale Holzmarkt
Durch unsere Kernaufgabe - der Bündelung und Vermarktung von Rundholz an große, wie mittelständige Abnehmer sind wir direkt von wechselnden Marktsituationen betroffen.
Durch lange Produktionszeiträume und der Abhängigkeit vom passenden Wetter zu sämtlichen Umsetzungen, in Verbindung mit einem zunehmend schnelllebigen Markt ist eine präzise Markteinschätzung für uns existenziell.
Holzpreise 3. Quartal
Durch ein Ausbleiben von Kalamitätsholz im Nadelholzsektor im Großteil Deutschlands bleiben die Preise bei der Fichte wie auch der Kiefer weiterhin stabil bzw. erfahren einen leichten Anstieg auf 115,- pro m³ Fichtenstammholz.
Die Einschläge im Frischholzbereich werden - wo möglich - auf den Herbst bzw. Winter geschoben. Ein ruhiger Sommer.
- Stand: 01.10.25
Historie:
Holzpreise 1. Quartal | 2025
Das Jahr 2025 startet mit einem Preisgipfel im Nadelholzbereich. Der Markt ist trotz Rückgang im Bausektor "hungrig".
Stammholz der Baumart Fichte und Kiefer (Hauptbestandsbildend im Elsavatal) stehen bei rund 110,- bzw. 85,- pro m³.
-Stand: 31.03.25
Holzpreise 4. Quartal
Noch während der Hiebsaison 2025 steigen die Preise im Nadelholzmarkt zum Vorteil der Waldbesitzer: die Fichte erzielt im Inland Preise von rund 130,- pro m³ - die Kiefer folgt dem Beispiel und erreicht ebenfalls die 100,- .
Eine unsichere Exportlage im Westen sorgt weniger in den Preisen, mehr in der "Abnahmesicherheit" für Dynamik. Besonders betroffen ist hiervon Buchenholz.
- Stand: 29.12.25
Holzpreise 2. Quartal | 2025
Der Markt drückt den Holzpreis sämtlicher Sortimente vor dem Hintergrund des nahenden Käferflugs, begünstigt durch die trocken- warme Witterung trotz anhaltender Nachfrage rund 10,- nach unten. (Käferholz: -20,-)
Die Buchenholzabnahme der Saison 24/25 neigt sich dem Ende zu. Letzter Preisstand im Stammholzbereich: 110,- / 150,- pro m³.
-Stand: 01.05.25
International
Die Exportzahlen blieben in der zweiten Jahreshälfte größtenteils konstant. Der Absatz in den Fernöstlichen Markt sinkt langsam aber konstant - auch im Schnittholzexport.
Die Abnahme von europäischem Rundholz ist aufgrund der Amerikanischen Zölle dem der Kanadier vorgezogen, jedoch treten deutsche Lieferanten den unsicheren Lieferbedingungen skeptisch gegenüber.
Skandinavische Lieferanten stellen momentan die größte Konkurrenz (Schnittholz) auf dem europäischen Markt dar.
- Stand: 29.12.25
International
2025
Der internationale Rundholzmarkt ist angesichts der aktuellen, politisch- wirtschaftlich geprägten Situation verhältnismäßig ruhig.
Der Fichtenexport in die Volksrepublik China und andere Eurasische Länder geht zurück.
Die Bilanz des Handels nach Übersee ist stark von Zollschwankungen abhängig.
Im Moment ist die Bauwirtschaft der Vereinigten Staaten ein großer Importeur.
-Stand: 22.04.25
Lokal
Weiterhin wird ein lokaler Abnehmer für langes Kiefernstammholz gesucht, welcher annähernd an die Preishorizonte der Konkurrenz im kurzen Stammholzsortiment heranreicht.
Zur Unterstützung der Preisbildung sollen Mengenbündelungen zwischen mehreren FBG´en stattfinden.
Lieferziel soll das erste Quartal 2026 sein.
- Stand: 29.12.25
Lokal
2025
Nach dem Ausstieg der Fa. HMS in Kleinwallstadt entsteht eine Abnehmerlücke für langes Kiefernstammholz - einem Sortiment, welches meist bei der motormanuellen Holzernte im Hangbereich anfällt.
Der Preis für Hackgut steht bei rund 80,- / Tonne atro
Zu hackendes Giebelmaterial (mit Grünanteil) bleibt jedoch weit hinter diesem Preis zurück.
Im Stammholzbereich (Nadelholz) zahlen Kunden aus großen Kalamitätsregionen oftmals besser.
-Stand: 17.04.25
